Das Wetter in Westheim und Lustadt in der Pfalz, 14.05.2026 bis 16.05.2026

Wetterlage
In der Südpfalz bestimmt aktuell ein Tiefdruckgebiet mit kühler, feuchter Meeresluft das Wetter. Es ist wechselhaft, windig und kühl mit zeitweisen Regenschauern und örtlichen Graupelgewittern

Detaillierter 3-Tage-Wetterbericht für die benachbarten Gemeinden Westheim und Lustadt in der Pfalz. Die Vorhersage basiert auf einer gewichteten Konsens-Analyse der führenden globalen und regionalen Wettermodelle ARPEGE, GFS, GEM, ICON-D2, WRF und ECMWF. Da beide Orte direkt aneinandergrenzen, zeigen die Modelle für die dortige Rheinebene identische großräumige Muster mit nur minimalen Abweichungen bei lokalen Schauerspitzen.

Tag 1: Donnerstag (Mittel- und Kurzfristmodelle im Fokus)

Morgen
Der Tag beginnt in der gesamten Region stark bewölkt. Die hochaufgelösten Modelle ICON-D2 und WRF zeigen übereinstimmend dichte Bewölkung der tiefen Schichten, die stellenweise als aufliegender Hochnebel oder Dunst das Sichtfeld einschränkt. Großflächiger, dichter Nebel wird aufgrund der nächtlichen Durchmischung jedoch kaum simuliert. Erste schwache Regenschauer ziehen von Südwesten her auf, wobei die Niederschlagsneigung bei mäßigen 25 % liegt. Der Wind weht spürbar, aber mäßig aus Südwesten mit Geschwindigkeiten um 16 km/h. Die relative Luftfeuchtigkeit ist mit 75 % bis 76 % sehr hoch, während der Luftdruck am Boden bei etwa 1012 Hektopascal liegt. Die Temperaturen bewegen sich im kühlen Bereich um 9 Grad Celsius.

Vormittag
Die Wolkendecke bleibt geschlossen, sodass die Sonne keine Chancen hat, sich durchzusetzen. GFS und ECMWF berechnen ein leichtes Ansteigen des Schauerrisikos auf rund 35 %. Es fällt zeitweise leichter Sprüh- oder Regendurchgang. Die Lufttemperatur steigt nur zögerlich auf 10 bis 11 Grad Celsius an. Der Südwestwind bleibt konstant bei rund 16 bis 18 km/h, frischt in Böen nach Berechnungen des WRF-Modells im freien Gelände zwischen den beiden Orten aber auf bis zu 35 km/h auf. Die Luftfeuchtigkeit sinkt geringfügig auf 69 % ab, und der Luftdruck verharrt auf einem stabilen Niveau.

Nachmittag
In den Nachmittagsstunden erreicht das unbeständige Wetter seinen Höhepunkt. Das französische ARPEGE und das europäische ECMWF prognostizieren Schauerstaffeln bei einer unveränderten Niederschlagswahrscheinlichkeit von 35 %. Das ICON-D2 zeigt punktuell verstärkte Signale für kurze, kräftigere Regenschauer, vereinzelt sind auch kurze Graupelgewitter nicht völlig ausgeschlossen. Die Sonne zeigt sich kaum, die UV-Indizes verbleiben bei einem niedrigen Wert von 2 bis 3. Die Höchsttemperaturen klettern auf bescheidene 12 Grad Celsius. Der Wind dreht minimal und kommt weiterhin aus Südwesten mit Spitzenböen, die nun abschnittsweise bis zu 45 km/h erreichen können. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei rund 65 %.

Abend
Zum Abend hin zeichnet sich laut GEM und GFS eine langsame Beruhigung ab. Die Schauertätigkeit lässt nach und die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt schrittweise auf 20 % ab. Die Wolkendecke lockert nur selten auf, meist bleibt es dicht bewölkt, aber weitgehend trocken. Die Temperaturen kühlen auf 11 bis 9 Grad Celsius ab. Der Wind verliert deutlich an Kraft und flaut auf etwa 7 bis 11 km/h ab, weiterhin aus südwestlicher Richtung. Die Luftfeuchtigkeit steigt durch die abendliche Abkühlung wieder auf 73 % bis 77 % an, während der Luftdruck leicht zu steigen beginnt.

Nacht
In der Nacht bricht die Wolkendecke phasenweise auf, es bleibt jedoch wechselnd bis stark bewölkt. Die Niederschlagsneigung geht auf unter 15 % zurück. Bei Tiefstwerten von 8 bis 7 Grad Celsius und nachlassendem Wind aus Südwesten (nur noch 5 bis 7 km/h) steigt das Risiko für lokale Dunst- und Nebelfelder in den feuchten Niederungen der Pfälzer Rheinebene an. Die Luftfeuchtigkeit klettert auf Werte zwischen 80 % und 84 %.

Tag 2: Freitag (Modellkonsens bezüglich Trogrückseite)

Morgen
Der Freitagmorgen startet verbreitet wolkenverhangen mit Resten von Dunst oder flachem Nebel. DasICON-D2 Modell deutet eine feuchte Grundschicht an, die Sonne ist zunächst kaum zu sehen. Frühaufsteher müssen mit vereinzelten, leichten Schauern rechnen. Die Temperaturen liegen am frühen Morgen bei recht frischen 7 Grad Celsius. Der Wind weht nur schwach aus Südwesten mit einer Geschwindigkeit von rund 5 km/h. Die Luftfeuchtigkeit erreicht mit 88 % bis 89 % ihren Tageshöchstwert. Der Luftdruck verzeichnet einen leichten Aufwärtstrend auf rund 1016 Hektopascal.

Vormittag
Im Laufe des Vormittags schwenkt die Strömung laut GFS und ECMWF auf Nordwest um. Dies bringt zunächst kühlere Luft mit sich, sorgt aber auch für eine leichte Abtrocknung der oberen Luftschichten. Die Wolken lockern sich zeitweise auf, sodass kurze sonnige Abschnitte möglich werden. Die Temperaturen steigen auf 9 bis 11 Grad Celsius. Das Regenrisiko bleibt mit 25 % im leicht wechselhaften Bereich. Der Nordwestwind ist mit etwa 5 km/h kaum der Rede wert. Die Luftfeuchtigkeit sinkt auf 73 %.

Nachmittag
Am Nachmittag dominiert typisches Rückseitenwetter. Während GEM und ARPEGE ein wellendes Wolkenband berechnen, das Schauer bringt, signalisiert das ECMWF ein Ansteigen der Schauerwahrscheinlichkeit auf bis zu 65 %. Vor allem um die Mittags- und frühen Nachmittagsstunden kann es zu kräftigeren Regenschauern kommen. Dazwischen gibt es kurze, freundliche Phasen mit etwas Sonnenschein. Die Höchsttemperatur erreicht erneut maximal 12 bis 13 Grad Celsius. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwesten mit vereinzelten Schauerböen. Die Luftfeuchtigkeit geht in den trockeneren Phasen auf rund 60 % zurück.

Abend
Am Abend klingen die Schauer rasch ab. Die Modelle sind sich einig, dass sich die Wolkendecke von Nordwesten her zunehmend auflöst. Es stellen sich längere heitere Abschnitte ein und die Sonne kann sich vor ihrem Untergang noch kurz zeigen. Die Temperaturen sinken zügig auf 12 bis 11 Grad Celsius. Der Wind dreht zurück auf West bis Südwest und weht schwach mit etwa 5 km/h. Die Luftfeuchtigkeit steigt wieder an und erreicht am späten Abend rund 69 %.

Nacht
Die Nacht zum Samstag verläuft unter dem Einfluss eines sich verstärkenden Hochdruckkeils weitgehend sternenklar oder nur gering bewölkt. Durch die starke Ausstrahlung kühlt es empfindlich ab. Die Tiefstwerte sinken auf 7 bis 6 Grad Celsius, am Erdboden ist örtlich leichter Frost nicht völlig ausgeschlossen. Aufgrund der bodennahen Abkühlung bildet sich streckenweise dichter Nebel. Der Wind ist fast vollständig eingeschlafen. Die Luftfeuchtigkeit nähert sich mit Werten um 85 % der Sättigung.

Tag 3: Samstag (Hochdruckeinfluss in den globalen Modellen)

Morgen
Der Samstag beginnt nach Auflösung lokaler Nebelfelder deutlich freundlicher als die Vortage. GFS und ECMWF berechnen für den Morgen ein Wechselspiel aus Sonne und lockeren Wolkenfeldern. Ein Niederschlagsrisiko ist mit unter 10 % kaum vorhanden. Die Frühwerte bewegen sich bei kühlen 6 bis 7 Grad Celsius. Es weht ein schwacher Wind aus westlicher Richtung mit rund 5 km/h. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 85 % anfangs hoch, sinkt aber mit den ersten Sonnenstrahlen schnell. Der Luftdruck steigt weiter an und erreicht einen stabilen Wert von etwa 1020 Hektopascal.

Vormittag
Am Vormittag setzt sich das freundliche Wetter fort. Die Sonne scheint über Westheim und Lustadt immer häufiger durch lockere Quellwolken hindurch. Der UV-Index steigt auf moderate Werte an. Das Thermometer klettert rasch auf Werte um 11 bis 12 Grad Celsius. Der Wind bleibt schwach aus westlicher Richtung konstant bei etwa 5 bis 7 km/h. Die Luftfeuchtigkeit sinkt spürbar auf komfortable 63 % ab.

Nachmittag
Der Nachmittag bringt einen recht angenehmen Mix aus viel Sonnenschein und harmlosen Schönwetterwolken. Das kanadische GEM-Modell sowie das WRF weisen zwar ein minimales Restrisiko von 20 % bis 35 % für einen isolierten, kurzen Schauer aus, die Mehrheit der Modelle stuft den Nachmittag jedoch als komplett trocken ein. Mit maximal 13 bis 14 Grad Celsius wird es der wärmste Tag des Prognosezeitraums. Der Westwind weht weiterhin schwach mit vereinzelten Spitzen von maximal 11 km/h. Die relative Luftfeuchtigkeit erreicht mit rund 51 % ihren Tiefstpunkt.

Abend
In den Abendstunden fallen die Quellwolken zusammen und der Himmel klärt fast vollständig auf. Die Sonne geht über den pfälzischen Feldern ungestört unter. Die Temperaturen sinken nach Sonnenuntergang spürbar auf Werte zwischen 13 und 11 Grad Celsius. Der Wind dreht im Laufe des Abends auf südliche bis südwestliche Richtungen, bleibt dabei aber extrem schwach bei etwa 5 km/h. Die Luftfeuchtigkeit erholt sich auf rund 66 %.

Nacht
Die Nacht verläuft dank des stabilen Hochdruckeinflusses trocken und überwiegend klar. Es besteht nur eine minimale Neigung zur Bildung flacher Nebelfelder in Flussnähe. Die Temperaturen sinken bis zu den frühen Morgenstunden auf Tiefstwerte von 9 Grad Celsius. Der Wind weht schwach aus Südwesten. Die Luftfeuchtigkeit steigt bis zum Morgen wieder auf moderate 75 % an, während der Luftdruck auf einem konstant hohen Niveau verbleibt

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