Wetterbericht, 3.06.2026 und 4.06.2026, für Westheim (Pfalz) und Lustadt.
Die Prognose basiert auf einer Synthese der führenden globalen und hochaufgelösten regionalen Wettermodelle ECMWF, GFS, GEM, ARPEGE, ICON-D2 und WRF.

Morgen
In den frühen Morgenstunden zeigt sich der Himmel über Westheim und Lustadt überwiegend stark bewölkt bis bedeckt. Das hochauflösende ICON-D2 Modell simuliert nach den nächtlichen Niederschlägen stellenweise lokale, flache Nebelfelder, insbesondere in Flussnähe und über feuchten Wiesen, die sich jedoch nach Sonnenaufgang zügig auflösen. Die Temperaturen bewegen sich in beiden Orten in einem kühlen Bereich um 13 °C bis 14 °C. Ein nennenswerter Niederschlag wird am Morgen von den Modellen kaum berechnet, die Regenwahrscheinlichkeit ist mit etwa 5 bis 10 % sehr gering. Der Wind weht schwach mit rund 10 km/h aus südwestlicher Richtung. Die relative Luftfeuchtigkeit ist aufgrund der nächtlichen Restfeuchte mit 85 bis 88 % sehr hoch, während der Luftdruck stabil bei rund 1014 Hektopascal liegt.

Vormittag
Im Laufe des Vormittags lockert die Wolkendecke gemäß des europäischen ECMWF-Modells zeitweise auf, sodass sich die Sonne für ein paar kurze Phasen präsentieren kann. Die Temperaturen steigen spürbar an und erreichen bis zum Ende des Vormittags etwa 16 °C bis 17 °C. Während das kanadische GEM und das amerikanische GFS einen weitgehend trockenen Verlauf stützen, signalisiert das französische ARPEGE Modell gegen Ende des Vormittags das Übergreifen leichter, unbedeutender Regenschauer. Die Niederschlagsmengen bleiben mit maximal 0,1 bis 0,3 Litern pro Quadratmeter minimal. Der Südwestwind frischt leicht auf und erreicht mittlere Geschwindigkeiten von 15 bis 18 km/h. Die Luftfeuchtigkeit sinkt im Zuge der Erwärmung auf etwa 72 % ab, der Luftdruck zeigt eine leicht fallende Tendenz.

Nachmittag
Der Nachmittag bringt einen wechselhaften Charakter mit einem Mix aus Sonne und dichteren Quellwolken. Die Höchstwerte klettern auf angenehme 20 °C bis 21 °C. Das dynamische WRF-Modell sowie die Konvergenzsignale im ICON-D2 deuten an, dass die Schauerneigung am frühen Nachmittag am höchsten ist. Es kann lokal zu kurzen, schauerartigen Regenfällen kommen. Die akkumulierte Regenmenge am Nachmittag schwankt je nach Modell zwischen 0,5 und 1,5 Litern pro Quadratmeter. Die Sonne steuert trotz der Wolkenfelder einige sonnige Abschnitte bei, was sich in einem moderaten bis hohen UV-Index widerspiegelt. Der Wind dreht leicht zurück auf West-Südwest, weht mäßig mit im Mittel 18 km/h und kann in Schauernähe mit Böen von bis zu 40 km/h einhergehen. Die Luftfeuchtigkeit geht auf ihren Tagestiefstwert von rund 55 % zurück.

Abend
Am Abend beruhigt sich das Wettergeschehen in der Pfalz zusehends. Das GFS-Modell zeigt ein rasches Abklingen der Schauertätigkeit, und die Wolkenlücken werden wieder größer. Die Temperaturen gehen im Verlauf des Abends langsam von 21 °C auf etwa 17 °C zurück. Ein nennenswerter Niederschlag wird nicht mehr erwartet, die Regenwahrscheinlichkeit sinkt unter 10 %. Nebel spielt in dieser Phase keine Rolle. Der Wind flaut spürbar ab, dreht auf südliche Richtungen und weht nur noch schwach mit etwa 10 km/h. Durch das Absinken der Temperaturen steigt die relative Luftfeuchtigkeit wieder an und erreicht Werte um 60 bis 65 %. Der Luftdruck stabilisiert sich auf moderatem Niveau.

Nacht
In der Nacht auf Donnerstag dominiert laut dem ECMWF und dem GEM eine wechselnde bis starke Bewölkung. Es bleibt in Westheim und Lustadt weitgehend trocken, wenngleich gegen Morgen einzelne Modelle ganz im Süden der Region leichten Sprühregen nicht völlig ausschließen. Die Tiefstwerte sinken auf milde 13 °C bis 14 °C. Aufgrund der feuchten Grundschicht und der nachlassenden Luftbewegung simuliert das ICON-D2 Modell erneut die Entstehung von lokalem Bodennebel oder Dunstfeldern in den frühen Morgenstunden. Der Wind weht kaum wahrnehmbar aus Süden mit unter 10 km/h. Die Luftfeuchtigkeit klettert in der kühlen Nachtluft wieder auf hohe Werte zwischen 70 und 75 %, während der Luftdruck im Vorfeld eines neuen Tiefausläufers im Laufe der Nacht leicht zu sinken beginnt.


Am Donnerstag, den 4. Juni 2026 , zeigt sich das Wetter in Westheim und Lustadt tiefdruckbeeinflusst, wechselhaft und spürbar windig. Die verschiedenen numerischen Wettermodelle (ECMWF, GFS, GEM, ICON-D2, ARPEGE und WRF) stimmen in der großräumigen Struktur gut überein, zeigen jedoch im Detail – insbesondere bei den exakten Regenschmankerln der hochaufgelösten Modelle wie ICON-D2 und WRF – die typischen zeitlichen Verschiebungen von Schauerbändern. Insgesamt erwartet die Südpfalz ein unbeständiger Frühsommertag mit Höchstwerten um 21 °C bis 23 °C und wiederholten Niederschlägen.

Morgen
In den frühen Morgenstunden dominiert dichte, tiefe Bewölkung das Himmelsbild über Westheim und Lustadt. Das europäische ECMWF-Modell sowie das globale GFS prognostizieren für diesen Zeitraum eine hohe relative Luftfeuchtigkeit von etwa 74 % bis 76 %, was in den Niederungen der Rheinebene zu lokalen, flachen Nebelfeldern oder Dunst führen kann. Das hochaufgelöste ICON-D2 zeigt bereits ab ca. 06:00 Uhr erste simulierten Signale für einsetzenden, leichten Sprühregen oder punktuelle Schauer. Der Luftdruck bewegt sich auf einem mäßigen Niveau um 1012 hPa. Die Temperaturen starten mild bei 15 °C bis 17 °C, während der Wind schwach bis mäßig aus Südwesten weht.

Vormittag
Im Laufe des Vormittags intensiviert sich die Luftbewegung spürbar. Das französische ARPEGE-Modell und das kanadische GEM-Modell berechnen eine Windbeschleunigung mit mittleren Windgeschwindigkeiten um 15 bis 20 km/h. In Böen werden laut ICON-D2 bereits 40 bis 45 km/h aus südwestlicher Richtung erreicht. Die Sonne hat gegen die dichten Wolkenfelder kaum Chancen, sodass die Solarstrahlung minimal bleibt. Das WRF-Modell, welches konvektive Strukturen präzise auflöst, simuliert gegen Ende des Vormittags ein erstes organisiertes Regenband, das von Westen her über die Pfalz zieht. Die Luftfeuchtigkeit sinkt durch die Durchmischung minimal auf rund 68 %, während das Thermometer auf 19 °C steigt.

Nachmittag
Der Nachmittag markiert den unbeständigsten und niederschlagsreichsten Abschnitt des Tages. Alle führenden Wettermodelle – angeführt vom ECMWF und dem US-amerikanischen GFS – sind sich einig, dass die Schauer- und Regenwahrscheinlichkeit auf 90 % ansteigt. Es kommt zu wiederholten, teils kräftigen Regenschauern. Das ICON-D2-Modell taxiert die kumulierte Regenmenge für diesen Zeitraum auf etwa 2 bis 4 Liter pro Quadratmeter. Die Temperaturen erreichen mit 21 °C bis 23 °C ihren Tageshöchstwert. Der Wind frischt im Umfeld von Schauern stark auf; das WRF-Modell warnt vor einzelnen Windböen der Stärke 6, was Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h entspricht. Der Luftdruck sinkt leicht ab auf seinen Tagestiefstwert von rund 1009 hPa.

Abend
Am Abend ziehen die intensivsten Regengebiete langsam in Richtung Nordosten ab. Das GEM- und das ARPEGE-Modell zeigen eine zögerliche Abtrocknung der Luftmassen, sodass die Niederschlagswahrscheinlichkeit auf 20 % bis 35 % sinkt; dennoch bleibt es vielerorts noch nass und feucht. Die Wolkendecke lockert nur stellenweise ganz kurz auf, sodass kaum direkte Sonnenstrahlen den Boden erreichen. Die Temperaturen gehen langsam auf 17 °C bis 16 °C zurück. Der Wind behält seine südwestliche Ausrichtung bei, flaut in seinen Spitzen jedoch langsam auf mäßige Geschwindigkeiten ab. Die Luftfeuchtigkeit steigt im Gegenzug wieder an und klettert auf Werte um 79 %.

Nacht
In der Nacht zum Freitag beruhigt sich das meteorologische Geschehen über Westheim und Lustadt spürbar. Das GFS und das ECMWF prognostizieren ein weitgehendes Abklingen der Schauer, wenngleich das ICON-Modell letzte Tropfen bis Mitternacht nicht ganz ausschließt. Der Himmel bleibt meist stark bewölkt bis bedeckt. Durch den durchfeuchten Boden und die Windabkühlung steigt die Luftfeuchtigkeit rapide auf Werte zwischen 82 % und 85 %. Der Luftdruck stabilisiert sich und beginnt im Zuge eines sich von Südwesten nähernden Zwischenhochs leicht zu steigen. Die Tiefsttemperaturen sinken auf recht milde 13 °C bis 14 °C ab, während der Südwestwind nur noch schwach durch die Pfälzer Landschaft weht.

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