
Hier ist der detaillierte Wetterbericht für Westheim und das benachbarte Lustadt in der Pfalz für den heutigen Sonntag, basierend auf dem aktuellen Konsens sowie den spezifischen Gewichtungen der führenden numerischen Wettermodelle ARPEGE, GFS, GEM, ICON-D2, WRF und ECMWF.
Morgen
In den frühen Morgenstunden zeigt sich das Wetter in der Südpfalz recht unbeständig und feucht. Das hochauflösende, kurzfristige deutsche Modell ICON-D2 zeigt für diesen Zeitraum vereinzelte leichte Regenschauer, die rasch nach Osten abziehen. Dabei fallen in Westheim und Lustadt nur minimale Mengen von 0,1 bis 0,5 Liter pro Quadratmeter (\(l/m²\)). Der Himmel ist zunächst meist dicht bewölkt, lokale Nebel- oder Dunstfelder über den Feldern und Wiesen lösen sich durch den leichten Sonnenstrom jedoch schnell auf. Die Temperaturen liegen am Morgen bei milden 16 °C bis 18 °C. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 75 % bis 80 % sehr hoch. Der Luftdruck stabilisiert sich auf einem mäßigen Niveau um 1013 Hektopascal, während der Wind nur schwach mit etwa 5 km/h aus südlicher Richtung weht.
Vormittag
Im Laufe des Vormittags beruhigt sich das atmosphärische Geschehen vorübergehend. Die globalen Modelle ECMWF und GEM stimmen darin überein, dass eine kurze Phase mit einem Mix aus Sonne und Wolken einsetzt. Die Sonne kann sich zeitweise gut gegen die Restwolken durchsetzen, wodurch die Temperaturen zügig auf angenehme 20 °C bis 22 °C ansteigen. Es bleibt in diesem Abschnitt komplett trocken, weshalb alle Modelle übereinstimmend eine Niederschlagsmenge von 0,0 l/m² berechnen, während die Niederschlagswahrscheinlichkeit laut ARPEGE kurzzeitig auf unter 15 % sinkt. Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt durch den Einstrahlungseffekt auf etwa 70 %. Der Wind dreht leicht auf Südwest und frischt mit ersten spürbaren Böen von bis zu 15 km/h auf, während der Luftdruck im Vorfeld einer herannahenden Störung geringfügig zu fallen beginnt.
Nachmittag
Der Nachmittag bringt den meteorologischen Höhepunkt des Tages mit einer deutlichen Labilisierung der Luftschichten. Das amerikanische GFS und das regional berechnete WRF-Modell signalisieren übereinstimmend das Übergreifen einer Schauer- und Gewitterfront. Ab ca. 14:00 Uhr verdichtet sich die Bewölkung massiv, und ab 15:00 Uhr steigt das Risiko für kräftige, teils blitzintensive Gewitter mit Starkregen lokal drastisch an. Bei den Niederschlagsmengen gehen die Modelle aufgrund der Schauernatur etwas auseinander: Das ECMWF-Modell rechnet im breiteren Mittel mit 5 bis 10 l/m², während das hochauflösende WRF in den Kernzonen der Gewitter punktuell heftigen Starkregen von 15 bis zu 25 l/m² innerhalb kurzer Zeit simuliert. Vor den Gewittern klettert das Thermometer auf die Tageshöchstwerte von 24 °C bis 26 °C, wobei sich die Luft aufgrund der Kombination aus Wärme und Feuchtigkeit sehr schwül anfühlt. Die Luftfeuchtigkeit verbleibt auf einem Niveau von circa 64 %. Bei Gewitterdurchgang schlägt der Wind markant auf Südwest bis West um, wobei stürmische Böen zwischen 35 km/h und lokal fast 50 km/h auftreten können. Der Luftdruck erreicht hier seinen vorläufigen Tiefpunkt.
Abend
Nach dem Durchzug der Gewitterfront beruhigt sich die Atmosphäre am Abend allmählich wieder, wenngleich es wechselhaft bleibt. Das europäische ECMWF zeigt ein langsames Abklingen der Hauptniederschläge, es muss jedoch weiterhin mit vereinzelten, leichteren Regenschauern gerechnet werden. Hierbei kommen flächendeckend nochmals ruhigere Mengen von etwa 1,0 bis 3,0 l/m² zusammen. Der Himmel bleibt überwiegend dicht bewölkt oder stark bedeckt, sodass die Sonne vor ihrem Untergang kaum noch Lücken findet. Die Temperaturen gehen spürbar zurück und pendeln sich am späteren Abend zwischen 22 °C und 19 °C ein. Die Luftfeuchtigkeit verharmlost sich nicht, sondern verharrt bei rund 65 %. Der Wind weht weiterhin mäßig aus westlichen Richtungen mit Geschwindigkeiten um 10 bis 15 km/h, flaut in seinen Spitzen jedoch langsam ab, während der Luftdruck im Rückseitenbereich der Front wieder leicht ansteigt.
Nacht
In der Nacht zum Montag zieht die feuchte Luftmasse endgültig ab. Das hochauflösende ICON-D2 zeigt ein breites Abtrocknen, sodass die Niederschlagswahrscheinlichkeit auf unter 20 % sinkt. In der gesamten Nacht werden keine nennenswerten Mengen mehr erwartet (unter 0,1 l/m²). Die dichte Wolkendecke bricht teilweise auf, und es zeigen sich im Verlauf der Nacht vermehrt klare Abschnitte am pfälzischen Himmel. Durch die feuchte Vorgeschichte und die nächtliche Abkühlung auf Tiefstwerte um 15 °C bis 13 °C können sich in den Niederungen und Senken der Rheinebene erneut flache Nebelfelder bilden. Die Luftfeuchtigkeit steigt in den klaren Bereichen auf bodennahe Sättigungswerte von über 80 % an. Der Wind schwächt sich deutlich ab, weht nur noch als laues Lüftchen aus West mit etwa 5 km/h, während der Luftdruck im Zuge eines sich aufbauenden Zwischenhochs kontinuierlich weiter ansteigt.