Heute zeigt sich das Wetter in Westheim und Lustadt wechselhaft, aber im Tagesverlauf zunehmend freundlicher, wobei am Mittag die letzten leichten Schauer abziehen und am Nachmittag die Sonne dominiert. Die verschiedenen führenden Wettermodelle stimmen in den groben Zügen überein, zeigen jedoch im Detail der Modellauflösung (wie das hochaufgelöste ICON-D2 des Deutschen Wetterdienstes oder das europäische ECMWF Modell) leichte Nuancen bei der exakten Windstärke und den Restniederschlägen am Vormittag. Die prognostizierte Gewitterwahrscheinlichkeit liegt heute bei nahezu 0 %, da die am Vortag durchgezogene Kaltfront die instabile Luftmasse komplett ausgeräumt hat und es an der nötigen labilen Schichtung (CAPE-Werte gegen Null) sowie an Hebungsantrieben fehlt.
Morgen
In den frühen Morgenstunden starten beide Pfälzer Nachbarorte unter einer dichten, tiefen Wolkendecke. Die relative Luftfeuchtigkeit ist mit 85 % bis 89 % sehr hoch, weshalb sich stellenweise feuchter Dunst oder flacher Bodennebel in den flachen Wiesenauen bildet, der sich jedoch mit Sonnenaufgang rasch auflöst. Das französische ARPEGE Modell und das amerikanische GFS Modell berechnen übereinstimmend kühle Startwerte von etwa 12 °C. Der Luftdruck liegt stabil auf einem mäßigen Niveau bei etwa 1015 Hektopascal. Der Wind weht nur schwach aus südwestlicher Richtung mit Geschwindigkeiten um 10 km/h. Niederschlag fällt in den ersten Stunden des Tages noch nicht.
Vormittag
Gegen späten Vormittag verdichtet sich die Bewölkung zeitweise und es setzt leichter, unergiebiger Regen oder Nieselregen ein. Das hochaufgelöste WRF Modell und das kanadische GEM Modell prognostizieren eine minimale Niederschlagsmenge von maximal 0,1 bis 0,5 Liter pro Quadratmeter. Das Thermometer klettert langsam auf Werte zwischen 14 °C und 16 °C. Die Sonne hat in diesem Zeitfenster kaum Chancen und die Sonnenscheindauer tendiert gegen Null. Der Wind frischt etwas auf, kommt stetig aus Südwesten und erreicht im Mittel etwa 15 km/h, während die Luftfeuchtigkeit bei leicht sinkenden 75 % verbleibt.
Nachmittag
Am Nachmittag lockert die Wolkendecke von Westen her spürbar auf und die Sonne setzt sich immer häufiger durch. Das ICON-D2 Modell berechnet hierbei die höchsten Temperaturen des Tages, die in Westheim und Lustadt Maximalwerte von 20 °C bis 21 °C erreichen. Das ECMWF Modell stützt diese Erwärmung durch eine prognostizierte Sonnenscheindauer von etwa 4 Stunden für die zweite Tageshälfte. Die Luftfeuchtigkeit sinkt sprunghaft auf angenehme 50 % bis 55 % ab. Der Südwestwind bleibt mäßig spürbar mit vereinzelten Böen von bis zu 35 km/h, flaut zum späten Nachmittag hin aber bereits wieder ab. Es bleibt am Nachmittag komplett trocken.
Abend
Der Abend gestaltet sich in der gesamten Südpfalz ausgesprochen freundlich und oft wolkenlos. Bei Windstille oder nur noch schwachem Wind aus westlichen Richtungen geht die Temperatur bis zum späten Abend langsam auf etwa 16 °C zurück. Der Luftdruck zeigt eine leicht steigende Tendenz, was den Stabilisierungstrend untermauert. Da die Luft abkühlt, steigt die relative Luftfeuchtigkeit wieder auf rund 65 % an. Es gibt keinerlei Niederschlagssignale in den globalen Modellen wie NAVGEM oder GFS.
Nacht
In der Nacht zum Samstag herrscht über Westheim und Lustadt ein meist klarer oder nur gering bewölkter Himmel. Die Temperaturen sinken in den windgeschützten Lagen der Vorderpfalz auf frische Tiefstwerte von 11 °C bis 12 °C ab. Durch die starke Strahlungsabkühlung schießt die Luftfeuchtigkeit wieder auf über 75 % bis 85 % hoch. Vereinzelt kann sich in feuchten Senken erneut flacher Nebel bilden, dichtere Nebelfelder sind aufgrund der trockeneren Luftmasse in der Höhe jedoch unwahrscheinlich. Der Wind schläft fast vollständig ein und weht nur noch kaum merklich aus Nordwesten.
Gewitterwahrscheinlichkeit im Detail
Eine detaillierte Analyse der Stabilitätsindizes zeigt für den heutigen Tag eine Gewitterwahrscheinlichkeit von praktisch 0 %. Nach dem Abzug der Frontalsysteme befindet sich die Region in einer stabil geschichteten Postfrontalluft. Die für die Entstehung von Konvektion notwendige Energie (CAPE) ist in allen Modellen nicht vorhanden. Es mangelt sowohl an bodennaher Feuchtekonvergenz als auch an thermischem Auftrieb, da die Tageshöchstwerte von 21 °C für Juni moderat ausfallen und keine Überhitzung stattfindet. Auch die dynamischen Komponenten, wie die für organisierte Gewitterzellen notwendige Windscherung, weisen im Bodenniveau keine signifikanten Werte auf. Ein Überraschungs- oder Wärmegewitter kann für den heutigen Kalendertag in Westheim und Lustadt somit meteorologisch sicher ausgeschlossen werden.
Am Samstag, den 6. Juni 2026, erwartet Westheim und Lustadt in der Pfalz ein wechselhaftes, mäßig warmes und teils unbeständiges Sommerwetter. Die verschiedenen Wettermodelle zeigen eine solide Übereinstimmung bezüglich des Temperaturtrends, weisen jedoch im Detail bei den Niederschlagsschwerpunkten leichte Abweichungen auf.
Morgen
In den frühen Morgenstunden präsentieren sich die Nachbargemeinden Westheim und Lustadt weitgehend bewölkt. Das hochauflösende ICON-D2 Modell simuliert dichte Restbewölkung der Nacht, während das europäische ECMWF Modell bereits erste kleine Lücken im Wolkenfeld andeutet. Es besteht eine geringe Nebelneigung in Flussnähe bei einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit von etwa 85 Prozent bis 87 Prozent. Die Temperaturen bewegen sich im kühlen Bereich um 11 Grad Celsius. Der Wind weht schwach und unauffällig aus Nordosten mit einer Geschwindigkeit von etwa 2 bis 4 Kilometern pro Stunde. Das französische ARPEGE Modell hält die Region zu dieser Zeit noch komplett niederschlagsfrei. Der Luftdruck liegt stabil bei rund 1015 Hektopascal.
Vormittag
Im Laufe des Vormittags lockert die Bewölkung laut dem amerikanischen GFS Modell und dem kanadischen GEM Modell zeitweise auf, sodass sich die Sonne für einige Momente zeigen kann. Die Temperaturen steigen spürbar an und erreichen bis zum Mittag Werte um 17 bis 18 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit sinkt im Zuge der Erwärmung auf etwa 68 Prozent. Der Wind dreht langsam auf östliche bis südliche Richtungen, bleibt mit rund 2 bis 5 Kilometern pro Stunde jedoch schwach. Sämtliche Modelle, inklusive des engmaschigen WRF Modells, prognostizieren für diesen Zeitraum eine anhaltende Trockenheit, weshalb die Regenmenge noch bei 0 Litern pro Quadratmeter verweilt.
Nachmittag
Am Nachmittag nimmt die Labilität der Luftschichten deutlich zu. Das ECMWF und das ARPEGE Modell berechnen den Durchzug dichterer Quellwolken, die ab ca. 14:00 Uhr lokale, leichte Regenschauer auslösen können. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt laut NAVGEM und GFS auf etwa 20 bis 30 Prozent, wobei die simulierten Regenmengen mit maximal 0,2 bis 0,5 Litern pro Quadratmeter sehr gering und rein schauerartig ausfallen. Zwischen den Wolkenfeldern gibt es dennoch sonnige Abschnitte. Es wird der Tageshöchstwert von milden 22 bis 23 Grad Celsius erreicht. Der Wind frischt im Vorfeld der Schauer leicht auf, dreht auf Südwest und erreicht im Mittel Geschwindigkeiten um 6 bis 10 Kilometer pro Stunde. Die Luftfeuchtigkeit pendelt sich auf dem Tagesminimum von etwa 50 Prozent ein.
Abend
Der Abend bringt eine rasche Wetterberuhigung. Die Quellwolken fallen in sich zusammen, was das ICON-D2 Modell mit einem zunehmend klaren oder nur noch gering bewölkten Himmel abbildet. Die Schauerneigung sinkt gegen Null. Die Temperaturen gehen langsam auf angenehme 18 bis 19 Grad Celsius zurück. Der Wind flaut ab, weht weiterhin schwach aus Südwesten mit Spitzen von maximal 4 Kilometern pro Stunde und die Luftfeuchtigkeit steigt wieder an auf Werte um 65 Prozent. Der Luftdruck zeigt sich im Tagesverlauf nahezu unverändert.
Nacht
In der Nacht zum Sonntag dominiert ein weitgehend klarer oder nur leicht bewölkter Himmel die Pfalz. Das GEM und das WRF Modell zeigen keinerlei Signale für neuen Niederschlag. Die Temperaturen sinken bei schwachwindigen Verhältnissen auf Tiefstwerte von 12 bis 13 Grad Celsius. Durch die nächtliche Abkühlung klettert die Luftfeuchtigkeit wieder auf rund 80 Prozent. Aufgrund der feuchten Grundschicht in den Niederungen der Pfalz kann sich in den frühen Morgenstunden stellenweise flacher Nebel bilden.