Für den heutigen 9. Juni 2026 zeigt der Modellvergleich der führenden Wetterdienste für die pfälzischen Nachbargemeinden Westheim und Lustadt ein einheitliches Bild: Nach morgendlichen Restwolken und lokalem Regen setzt sich im Tagesverlauf zunehmend die Sonne durch, bei Höchstwerten von bis zu 21 °C. Während die hochauflösenden Regionalmodelle wie ICON-D2 und WRF die letzten Schauer am frühen Morgen präzise erfassen, prognostizieren die globalen Modelle ECMWF, GFS, GEM und NAVGEM für den Nachmittag eine deutliche Stabilisierung des Wetters durch steigenden Luftdruck.
Morgen
In den frühen Morgenstunden dominiert dichte Bewölkung das Himmelsbild über Westheim und Lustadt. Das deutsche Kürzestfristmodell ICON-D2 und das WRF-Modell signalisieren letzte abziehende Regenschauer aus der Nacht heraus, wobei die berechnete Regenmenge mit maximal 0,5 bis 1,2 mm gering bleibt. Aufgrund der nächtlichen Niederschläge liegt die relative Luftfeuchtigkeit bei sehr hohen 80 bis 81 %. Dies kann lokal, begünstigt durch die feuchten Rheinauen, zu flachen, kurzlebigen Nebelfeldern führen, die sich jedoch mit Sonnenaufgang rasch auflösen. Die Temperaturen bewegen sich in einem kühlen Bereich zwischen 11 °C und 15 °C. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südwestlicher bis westlicher Richtung mit Geschwindigkeiten um 10 bis 12 km/h. Der Luftdruck bewegt sich im leicht ansteigenden, aber noch mäßigen Bereich von rund 1013 bis 1015 Hektopascal (hPa).
Vormittag
Im Laufe des Vormittags lockert die Wolkendecke zusehends auf. Das europäische ECMWF und das französische ARPEGE-Modell stimmen darin überein, dass ein Keil des Azorenhochs an Einfluss gewinnt. Die Wahrscheinlichkeit für Niederschläge sinkt rapide auf unter 10 %, sodass es überall trocken bleibt. Die Sonne kann sich immer häufiger gegen die abziehenden Wolkenbänder durchsetzen, wodurch die Sonnenscheindauer zunimmt. Die Luftfeuchtigkeit geht spürbar auf etwa 62 bis 70 % zurück. Die Temperaturen steigen kontinuierlich an und erreichen am späten Vormittag angenehme 15 °C bis 17 °C. Der Wind dreht stabil auf West und frischt leicht auf, bleibt aber im Mittel bei unbedenklichen 13 km/h.
Nachmittag
Am Nachmittag stellt sich das freundlichste Wetter des Tages ein. Das amerikanische GFS und das kanadische GEM-Modell prognostizieren verbreitet sonnige oder nur leicht bewölkte Phasen. Es fällt keinerlei Niederschlag mehr. Die Temperaturen klettern auf ihren Tageshöchstwert von 20 °C bis 21 °C. Durch den starken Sonnenschein sinkt die relative Luftfeuchtigkeit auf den Tiefstwert des Tages von ca. 38 bis 43 %. Der Westwind ist nun am deutlichsten spürbar: Das WRF-Modell rechnet mit mittleren Windgeschwindigkeiten von 16 bis 18 km/h, warnt jedoch im Einklang mit dem NAVGEM vor einzelnen böigen Auffrischungen, die in Spitzenwerten 37 bis 39 km/h erreichen können. Der Luftdruck stabilisiert sich auf einem soliden Niveau von knapp über 1016 hPa. Nebel ist in dieser Phase absolut kein Thema.
Abend
In den Abendstunden ziehen laut ECMWF und GFS von Westen her wieder dichtere, harmlose Wolkenfelder auf, welche die Sonne allmählich abschirmen. Das Regenrisiko bleibt mit rund 10 % allerdings sehr gering, sodass geplante Aktivitäten im Freien trocken über die Bühne gehen können. Die Temperaturen gehen langsam auf Werte zwischen 14 °C und 19 °C zurück. Die Luftfeuchtigkeit steigt durch die abkühlende Luft wieder leicht an und pendelt sich bei 40 bis 46 % ein. Der Wind flaut spürbar ab und weht nur noch schwach aus West mit Geschwindigkeiten um 9 bis 11 km/h, wobei stürmische Böen komplett nachlassen.
Nacht
In der Nacht zum Mittwoch bleibt der Himmel über Westheim und Lustadt überwiegend stark bewölkt bis bedeckt. Das hochauflösende ICON-D2 hält die Region weitgehend niederschlagsfrei, während ARPEGE und GEM gegen Morgen erste Tropfen eines neuen Frontensystems nicht ganz ausschließen. Die Tiefsttemperaturen sinken auf Werte um 11 °C. Da die Wolkendecke wie eine Isolationsschicht wirkt, ist die Ausstrahlung gering und großflächiger Nebel unwahrscheinlich. Die Luftfeuchtigkeit klettert aufgrund der Abkühlung wieder auf über 55 %. Der Wind weht nur noch schwach aus westlichen Richtungen mit rund 7 bis 9 km/h. Der Luftdruck beginnt zum Morgen hin im Vorfeld des nächsten Tiefs wieder leicht zu fallen.
Für Mittwoch, den 10. Juni 2026, prognostizieren die führenden Wettermodelle für die Nachbargemeinden Westheim und Lustadt in der Pfalz ein überwiegend wechselhaftes und kühles Wetter mit zeitweiligen Regenschauern am Nachmittag. Während die globalen Modelle wie das ECMWF und das GFS die großräumige Bewölkung treffend abbilden, zeigen die hochaufgelösten Regionalmodelle ICON-D2 und WRF präzise Details zu lokalem Nebel und Schauerzellen.
Morgen
Am frühen Morgen bleibt der Himmel über Westheim und Lustadt dicht bewölkt, wobei das ECMWF kaum Wolkenlücken berechnet. Durch die hohe Bodenfeuchtigkeit signalisiert das WRF-Modell stellenweise dichten Frühnebel, der die Sicht einschränkt. Die Niederschlagssignale bleiben im französischen ARPEGE-Modell vorerst aus, weshalb die erwartete Regenmenge bei 0,0 mm liegt. Ein schwacher Wind weht mit etwa 5 km/h aus südwestlicher Richtung. Die relative Luftfeuchtigkeit ist mit circa 78% recht hoch, während der Luftdruck stabil bei 1015 hPa verweilt. Das Thermometer zeigt zu dieser frühen Stunde kühle Werte um 11 °C.
Vormittag
Im Laufe des Vormittags lockert die Wolkendecke nur selten auf und behält ihren grauen Charakter. Eventueller Frühnebel löst sich unter dem schwachen Einfluss der Juni-Sonne rasch auf. Das deutsche Regionalmodell ICON-D2 simuliert gegen Ende dieses Abschnitts erste Tropfen, sodass gegen Mittag mit einsetzendem leichten Regen zu rechnen ist. Die Modelle kalkulieren eine geringe Regenmenge von etwa 0,2 mm ein. Der Südwestwind frischt spürbar auf und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 10 km/h. Gleichzeitig sinkt die relative Luftfeuchtigkeit auf 68% ab, während der Luftdruck leicht auf 1013 hPa nachgibt. Die Temperaturen steigen moderat auf angenehmere 14 °C.
Nachmittag
Der Nachmittag bringt die Hauptregenphase für die Süpfalz mit einer dichten und dunklen Wolkendecke. Das kanadische GEM-Modell prognostiziert wiederholte, teils kräftige Schauer. Die akkumulierte Regenmenge erreicht in der Spitze bis zu 2,5 l/m² . Dazu stellt sich ein mäßiger Westwind ein, für den das NAVGEM Spitzenböen von bis zu 30 km/h vorhersagt. Die Luftfeuchtigkeit pendelt sich bei 65% ein, und der Luftdruck markiert mit 1011 hPa den Tiefstwert des Tages. Bei den Höchstwerten zeigen die Modelle Abweichungen: Während das amerikanische GFS optimistische Spitzenwerte von bis zu 20 °C für möglich hält, bleibt das europäische ECMWF mit maximal 16 °C deutlich konservativer.
Abend
Zum Abend hin klingt die Schaueraktivität rasch ab, und das WRF-Modell meldet ein flächendeckendes Ende des Regens. Die Wolkendecke bricht von Westen her auf, sodass sich vor dem Sonnenuntergang noch ein paar letzte Sonnenstrahlen zeigen können. Weitere nennenswerte Regenmengen fallen nicht mehr. Der Wind dreht auf Nordwest und flaut spürbar auf Werte unter 15 km/h ab. Durch die abkühlende Luft steigt die relative Feuchtigkeit wieder auf etwa 70% an. Der Luftdruck beginnt sich zu erholen und klettert auf 1014 hPa, während die Temperaturen auf Werte um 13 °C zurückgehen.
Nacht
In der Nacht reißt der Himmel teilweise auf, sodass eine Mischung aus klaren Abschnitten und durchziehenden Wolkenfeldern entsteht. Das hochauflösende ICON-D2 warnt aufgrund der Abkühlung vor erneuter Nebelbildung, die vor allem Senken und Wiesen entlang der Queich betreffen kann. Die Nacht verläuft absolut trocken, worin sich alle betrachteten Wettermodelle einig sind. Die Niederschlagsmenge verbleibt bei 0 mm. Es weht ein kaum spürbarer, schwacher Wind aus Westen mit etwa 4 km/h. Die Luftfeuchtigkeit steigt bis zur Sättigung auf maximale 80% an, während der Luftdruck weiter auf stabile 1016 hPa klettert. Die Tiefstwerte sinken in der Pfalz auf frische 8 bis 11 °C ab