Das Wetter in Westheim und Lustadt in der Pfalz, 15.05.2026 bis 17.05.2026

Wetterlage
Unter Tiefdruckeinfluss strömt kühle Meeresluft ein und es bleibt Freitag und Samstag wechselhaft.

Tag 1: Freitag (Wechselhaft und kühle Schauer)

Morgen
Das hochauflösende ICON-D2 Modell und der französische Kurzfristdienst ARPEGE zeigen für die frühen Morgenstunden dichte, tief hängende Bewölkung. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 90 % extrem hoch, weshalb sich stellenweise flache Bodennebelfelder bilden, die die Sicht kurzzeitig einschränken. Vereinzelt fällt leichter Regen bei kühlen 6 bis 7 Grad Celsius. Der Luftdruck bewegt sich auf einem moderaten Niveau von etwa 1013 Hektopascal. Der Wind weht nur schwach aus südwestlicher Richtung.

Vormittag
Das europäische ECMWF Modell prognostiziert eine vorübergehende Abtrocknung der Luftschichten. Der Nebel löst sich rasch auf, während die Bewölkung hochalpin aufbricht. Die Sonne zeigt sich nur sporadisch für wenige Augenblicke. Die Temperaturen steigen auf rund 9 bis 10 Grad Celsius an. Die Luftfeuchtigkeit sinkt leicht auf 80 %, und das amerikanische GFS Modell berechnet eine minimale Winddrehung auf Nordwest bei weiterhin schwacher Intensität.

Nachmittag
In der zweiten Tageshälfte nähern sich die Modellrechnungen von WRF und ICON-D2 stark an und warnen vor wechselhafter Schauertätigkeit. Lokale Schauerbänder und vereinzelte Graupelgewitter ziehen über die Südpfalz hinweg. Das Thermometer erreicht mäßige Höchstwerte von 12 bis 13 Grad Celsius. In Schauernähe frischt der Wind deutlich auf, wobei Böen laut dem DWD punktuell Geschwindigkeiten von bis zu 55 km/h aus westlichen Richtungen erreichen können. Außerhalb der Schauer bleibt es bei einer relativen Luftfeuchte von 65 %.

Abend
Das kanadische GEM Modell signalisiert zum Abend hin ein allmähliches Abklingen der Schaueraktivität. Die Wolkendecke bleibt jedoch weitgehend geschlossen, und die Sonne verabschiedet sich hinter einem grauen Horizont. Die Temperaturen gehen auf Werte um die 10 Grad Celsius zurück. Der Wind flaut spürbar ab, dreht zurück auf Südwest und der Luftdruck verhält sich weitgehend stabil.

Nacht
In der Nacht dominiert laut allen Modellen dichte Bewölkung, es bleibt jedoch weitgehend niederschlagsfrei. Die Temperaturen sinken auf herbe 5 bis 6 Grad Celsius ab, wobei in Bodennähe lokal leichter Frost nicht ausgeschlossen ist. Die Luftfeuchtigkeit klettert aufgrund der Abkühlung wieder auf über 80 %. Der Wind weht schwach und unbedeutend aus westlichen Richtungen.

Tag 2: Samstag (Langsame Stabilisierung)

Morgen
Der Samstag startet laut dem globalen ECMWF und dem regionalen WRF Modell wolkenreich, aber trocken. Nebel ist aufgrund einer leichten Brise kaum ein Thema. Die Frühwerte bewegen sich um 6 bis 7 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von rund 85 %. Der Wind weht schwach aus westlicher Richtung und der Luftdruck beginnt durch ein herannahendes Zwischenhoch leicht zu steigen.

Vormittag
Das GFS Modell prognostiziert für den Vormittag ein freundliches Bild. Die Bewölkung lockert zunehmend auf, sodass sich Sonne und Wolken abwechseln. Das Thermometer klettert auf angenehmere 11 Grad Celsius. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt im Vergleich zum Vortag deutlich und die Luftfeuchtigkeit geht auf 70 % zurück.

Nachmittag
Nach den Berechnungen des GEM und ICON Modells bilden sich im Tagesverlauf vereinzelte, harmlose Quellwolken. Das Schauerrisiko bleibt extrem gering und beschränkt sich auf lokale, kurze Tropfen. Die Höchsttemperaturen erreichen mildere 14 Grad Celsius. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest, ohne nennenswerte Sturmböen. Die Luftfeuchtigkeit erreicht mit rund 60 % ihren Tagestiefstwert.

Abend
Zum Abend hin fallen die Quellwolken in sich zusammen. Das ARPEGE Modell verspricht einen klaren und ruhigen Ausklang des Tages. Die Temperaturen sinken bei Sonnenuntergang rasch auf 9 Grad Celsius ab. Der Wind schläft fast vollständig ein und dreht auf südwestliche Richtungen.

Nacht
Die Nacht zum Sonntag verläuft unter sternenklarem bis gering bewölktem Himmel absolut trocken. Aufgrund der Ausstrahlung sinken die Temperaturen spürbar auf Werte zwischen 2 und 5 Grad Celsius. Der DWD warnt regional vor Frost in Bodennähe. Die Luftfeuchtigkeit steigt in den klaren Abschnitten stark an, weshalb sich bis zum Morgen stellenweise dichter Nebel formieren kann.

Tag 3: Sonntag (Freundlich und deutlich wärmer)

Morgen
Der Sonntag beginnt nach übereinstimmenden Berechnungen von ECMWF und GFS zunächst lokal nebelig. Nach Auflösung der Frühnebelfelder erstrahlt der Morgen jedoch sehr freundlich und oft wolkenlos. Die Temperaturen sind nach der kalten Nacht mit 6 Grad noch frisch, steigen aber mit der intensiven Mai-Sonne rasch an. Die Luftfeuchtigkeit ist anfangs hoch, sinkt aber zügig.

Vormittag
Das ICON Modell zeigt am Vormittag einen strahlenden Mix aus viel Sonne und nur wenigen dekorativen Schleierwolken. Die Temperaturen knacken bereits die 13-Grad-Marke. Der Wind weht schwach aus südwestlicher Richtung, was den Einstrom deutlich wärmerer Luftmassen in die Rheinebene einleitet. Der Luftdruck erreicht seinen wöchentlichen Höchststand.

Nachmittag
Am Nachmittag stellt sich das beste Wochenendwetter ein. Alle Modelle (GEM, WRF, ARPEGE) sind sich einig, dass es verbreitet niederschlagsfrei bleibt. Das Quecksilber klettert auf warme 17 bis 18 Grad Celsius. Die relative Luftfeuchtigkeit ist mit unter 55 % angenehm niedrig. Der Südwestwind bleibt schwach bis mäßig und wird als angenehm empfunden.

Abend
Der Abend gestaltet sich lang und mild. Bei weitgehend klarem Himmel sinken die Temperaturen nur langsam und liegen zur Dämmerung noch bei angenehmen 13 Grad Celsius. Erst in der Spätphase des Abends berechnet das GFS Modell von Westen her aufziehende, hohe Wolkenfelder, die eine Wetteränderung für die Folgewoche ankündigen.

Nacht
In der zweiten Nachthälfte verdichtet sich die Bewölkung von Westen her massiv. Das ECMWF Modell prognostiziert gegen Morgen das Aufkommen von leichtem Regen. Durch die schützende Wolkendecke bleibt es mit Tiefstwerten von 7 bis 8 Grad Celsius deutlich milder als in den Nächten zuvor, und die Frostgefahr ist gebannt. Die Luftfeuchtigkeit steigt wieder an und der Wind dreht spürbar auf.

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