Die Wettervorhersage für Schleswig-Holstein hängt direkt mit US-Präsident Donald Trump zusammen, weil seine restriktive Politik zur US-Klimaforschung zu globalen Datenlücken führt, die mathematische Wettermodelle ungenauer machen. Da globale Wettermuster zusammenhängen, erschwert das Fehlen amerikanischer Langzeit- und Echtzeitdaten präzise Vorhersagen von Extremwetter wie Starkregen im Norden. [1, 2]
Eine aktuelle Recherche des NDR Schleswig-Holstein zeigt die genauen Hintergründe auf: [1, 2]
Der wissenschaftliche Zusammenhang
- Fehlende Puzzleteile: Die USA sind weltweit führend bei der Messung von Ozean- und Klimadaten. Durch Budgetkürzungen und ideologische Streichungen der US-Regierung droht ein massiver Datenverlust. Fehlen diese Messwerte, entstehen in den globalen Berechnungsmodellen immense Lücken. [1, 2]
- Klima verbessert Wetterdaten: Langzeitdaten über klimatische Veränderungen fließen direkt in numerische Computermodelle ein, die das tägliche Wetter berechnen. Ohne diese Basis sinkt die Vorwarnzeit für Unwetter. [1, 2]
- Direkte Folgen für SH: Meteorologen benötigen exakte Daten, um lokale Phänomene wie plötzlichen Starkregen oder Sturmböen in Regionen wie Schleswig-Holstein präziser und früher vorauszusagen. [1]
Die Retter vom GEOMAR in Kiel [1]
Als Reaktion auf diese Entwicklung gibt es eine konkrete Gegenbewegung direkt aus Schleswig-Holstein: [1]
Der IT-Chef Sören Lorenz vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel fungiert als digitaler Datenretter. Er und sein Team spiegeln und sichern die bedrohten wissenschaftlichen Klimadaten aus den USA im Ausland ab, damit die weltweite Forschung und die darauf basierenden Wetterprognosen handlungsfähig bleiben. [1, 2, 3]